Glossar

CCTV im Einsatz

CCTV ist die Abkürzung für Closed Circuit Television. CCTV ist ein Überwachungskamerasystem, das aus mehreren Komponenten besteht und das eingesetzt wird, um einer bestimmten Benutzergruppen, genaue Bild- und Videodaten zur Verfügung zu stellen. CCTV im öffentlichen Bereich genauso eingesetzt, wie im Unternehmensbereich oder aber auch im Privatbereich. Beispielsweise werden Kameras von Gemeinden oder auch privaten Sicherheitsunternehmen genutzt, um öffentliche und gewerbliche Plätze zu überwachen und somit die Sicherheit zu erhöhen. Verdächtige Personen können unauffällig beobachtet und verfolgt werden. Gerade in großen Industrie- und Gewerbeanlagen eignet sich CCTV sehr gut, um die großen Flächen lückenlos zu überwachen. Doch auch Privathaushalte setzen auf das System, um ihr Eigenheim abzusichern.

Komponenten bei CCTV

CCTV besteht aus mehreren Komponenten, die miteinander eingesetzt werden. Die beiden Hauptkomponenten sind die Kameras und die Monitore. Die Kameras bei CCTV werden an relevanten Plätzen montiert, wo eine Überwachung sinnvoll erscheint und ein gewünschtes Ergebnis verspricht. Hier stehen viele verschiedene Modelle zur Verfügung, die beispielsweise sogar bei Nacht gestochen scharfe Bilder liefern können. Die Daten werden über Kabelleitungen oder aber auch über Funk an ein Kontrollzentrum geschickt, wo diese ausgewertet werden können. Hier werden die Videobilder auf CCTV Monitoren angezeigt und können natürlich auch aufgezeichnet werden. Es gibt mittlerweile auch vollautomatische CCTV Systeme, die alle Bewegungen aufzeichnen. Auch der Abruf der Daten über das Internet ist heutzutage möglich.

Möglichkeiten mit CCTV

CCTV bietet viele neue Möglichkeiten. Mit CCTV können einerseits große Bereiche flächendeckend überwacht werden. Andererseits ist es aber auch möglich, genaue Detailaufnahmen zu erhalten und realistische Bilder im Zoom zu erhalten. Dies kann beispielsweise bei der Beweisführung und der Verbrechensaufklärung dienlich sein.

A


  • ADSL (engl. Asymmetrical Digital Subscriber Line)
    Eine Methode zur Datenübertragung über eine herkömmliche Telefonleitung. Eine ADSL-Verbindung ist erheblich schneller als eine herkömmliche Telefonverbindung. Die Kabel, die zum Telefonieren genutzt werden und die für die DSL-Verbindung verwendeten Kabel sind identisch. ADSL unterstützt Übertragungsgeschwindigkeiten von 1,5 bis 9 Mbps beim Empfangen von Daten (auch Downstream-Geschwindigkeit genannt) und zwischen 16 und 640 Kbps beim Senden von Daten (auch Upstream-Geschwindigkeit genannt). Zur Nutzung von ADSL wird ein spezielles ADSL-Modem benötigt.
  • Alarmeingang
    Ein Anschluss an einem VCR- oder DVR-Gerät, über den die Aufnahmefunktion bei Eingang eines externen Alarmsignals ausgelöst wird.
  • Analog
    Elektronische Geräte arbeiten entweder mit analoger oder digitaler Technologie. Ein analoges Signal kann als eine Reihe von Sinuskurven dargestellt werden. Der Begriff wurde geprägt, da die Modulation der Trägerwellen analog zu den Frequenzschwankungen der menschlichen Stimme bzw. der anderen Tonsignale die übertragen werden erfolgt.
  • Auflösung
    Ein Maß für die Schärfe und Klarheit eines Bildes, das durch die Anzahl der vorhandenen Bildlinien definiert ist. Je größer die Bildlinienzahl, desto höher die Auflösung.
  • Auflösung
    Die Wiedergabetreue eines Fernsehbildes im Vergleich zum abgebildeten Original.
  • Auflösung (horizontal)
    Der Grad an Detailliertheit der in horizontaler Richtung dargestellten Bildelemente. Als horizontale Auflösung wird normalerweise die Anzahl der im Wechsel erscheinenden einzelnen schwarzen und weißen horizontalen Bildlinien bezeichnet, die theoretisch entlang der gesamten Bildhöhe erkennbar sind.
  • Auflösung (reduziert)
    Der Grad an Detailliertheit eines auf einem Bildschirm dargestellten Bildes. Als vertikale Auflösung wird die Anzahl der einzelnen schwarzen und weißen Bildlinien bezeichnet, die entlang der gesamten Höhe des dargestellten Bildes. Als horizontale Auflösung wird die Auflösung der schwarzen und weißen Linien im Verhältnis zur vertikalen Bildhöhe bezeichnet. Das horizontale Auflösungsvermögen wird oft durch die Bandbreite des Videosignalverstärkers beschränkt.
  • Auflösung (vertikal)
    Der Grad an Detailliertheit der in vertikaler Richtung dargestellten Bildelemente. Als vertikale Auflösung wird normalerweise die Anzahl der im Wechsel erscheinenden einzelnen schwarzen und weißen vertikalen Bildlinien bezeichnet, die theoretisch in einem Bild erkennbar sind.
  • Ausgabeleistung
    Die Signalstärke an einem Ausgang eines Verstärkers oder eines anderen Geräts.
  • Autoiris
    Eine Blende, die sich automatisch öffnet oder schließt um die optimale Lichtmenge durch die Objektivöffnung zu lassen.
  • Automatische Belichtungsregelung
    Der Prozess, bei dem der Lichteinfall auf den Bildsensor je nach Helligkeit der Aufnahmeumgebung automatisch angepasst wird.
  • Automatische Helligkeitsregelung
    Bei Anzeigegeräten wird so der selbststeuernde Mechanismus bezeichnet, der die Helligkeit des auf dem Gerät angezeigten Bildes an die Helligkeit der Umgebung anpasst.
  • Automatische Signalverstärkung
    Ein Prozess, bei dem die Signalstärke je nach Stärke des eingehenden Signals oder eines anderen vorgegebenen Parameters automatisch angepasst wird.
  • Automatische Verstärkungsregelung (AGC)
    Automatic Gain Control (automatische Verstärkungsregelung). Ein Schaltkreis zur automatischen Regelung der Ausgangsspannung am Verstärkers, um die Ausgangsspannung bei wechselhafter Eingangsspannung innerhalb einer bestimmten Spannungsbereichs konstant zu halten.
  • Automatischer Ausgleich
    Ein System zur Erkennung von Farbbalanceproblemen in weißen und schwarzen Bildbereichen, das den Weiß- und Schwarzanteil roter und blauer Farbsignale je nach Bedarf automatisch anpasst.
  • Automatischer Weißausgleich
    Eine Funktion bei Farbkameras, die die vorherrschenden Lichtverhältnisse ständig überwacht und die Farben der Aufnahmen so anpasst, dass die weißen Bildbereiche erhalten bleiben.
  • AVI (engl. Audio/Video Interleave)
    Eine AVI-Datei ist eine Ton- und Videodatei, die den Vorgaben des Microsoft Windows Resource Interchange File-Formats entspricht. AVI-Dateien (Dateien mit der Endung .avi) können über einen speziellen Player wiedergegeben werden, der unter Umständen in Ihrem Webbrowser integriert ist.

B


  • Bandbreite
    Die Bandbreite bestimmt die Geschwindigkeit mit der Videos in einem Netzwerk übertragen werden können. Je größer die Bandbreite, desto größere Datenmengen können gleichzeitig gesendet werden. Die Bandbreite wird normalerweise on Bits pro Sekunde gemessen.
  • Baud
    Die Baudrate gibt an, wie viele Bits pro Sekunde gesendet oder empfangen werden können.
  • Bilder pro Sekunde (BpS) (engl. Frames per Second, fps)
    Dieser Begriff bezieht sich auf die Anzahl der Einzelbilder, die pro Sekunde aufgezeichnet oder dargestellt werden können. Ein Fernsehgerät gibt 25 Bilder pro Sekunde wieder. Dies wird als Echtzeitwiedergabe bezeichnet. Der Begriff ist nicht mit dem Begriff Felder pro Sekunde zu verwechseln. Zwei Felder pro Sekunde entsprechen einem Bild pro Sekunde. Empfohlene Bildraten: Überwachung eines Kassenbereichs: 25 BpS Überwachung eines Ladengeschäfts: 16 BpS Heim- und Fahrzeugüberwachung: 4 BpS
  • Bildverstärker
    Ein über Glasfaserkabel mit dem Bildsensor eines Fernsehgerätes verbundenes Gerät zur Verstärkung der Bildsignale. Als einfache oder mehrstufige Version erhältlich.
  • Bildwinkel, Erfassungswinkel
    Bei Überwachungskameras bezieht sich dieser Begriff auf den Winkelbereich (in Grad) in dem die Kamera ausgerichtet werden kann ohne dabei die Bildqualität zu beeinträchtigen. Bei Nahaufnahmen ist allgemein ein breiter Bildwinkel vorhanden. Wird der Fokus auf entfernte Objekte gerichtet, ist der Bildwinkel kleiner oder schmaler.
  • Bitmap
    Bitmap ist ein digitales Grafikformat, das im Wesentlichen aus einer Fläche von Punkten besteht. Zu den Bitmap-Formaten gehören unter anderem GIF und JPEG.
  • Blende
    Die Blende steuert den Lichtdurchlass zum Sensor an einem Objektiv und reduziert die Belichtungszeit auf weniger als 1/60 Sekunden.
  • BNC-Stecker
    Ein Steckertyp, der zur Verbindung zweier Koaxialkabel oder zum Anschluss eines Kabels an Geräte eines Überwachungssystems verwendet wird.
  • Breitband
    Ein allgemeiner Begriff zur Bezeichnung verschiedener Typen von Hochgeschwindigkeitsverbindungen und Verbindungen mit hohen Bandbreiten zum Internet (z. B. ADSL- und Kabelverbindungen).
  • Brennebene
    Eine Ebene (durch den Brennpunkt), die im rechten Winkel zum Fluchtpunkt der Linse steht.
  • Brennpunkt
    Der Punkt an dem eine Linse oder ein Spiegel das einfallende Licht parallel bündelt.
  • Brennweite
    Bei optischen Linsen wird als solche der Abstand zwischen dem Brennpunkt und dem Fluchtpunkt der Linse bezeichnet.

C


  • CAT 5
    Eine Kabelart mit der hohe Datenübertragungsgeschwindigkeiten (100 Mb pro Sekunde und höher) erzielt werden können. CAT 5-Kabel kommen normalerweise in Anwendungen zur Sprach- und Datenübermittlung zum Einsatz. CAT 5-Kabel werden in der Regel über RJ45-Stecker verbunden.
  • CCD
    Siehe ladungsgekoppeltes Bauelement.
  • CCTV
    Der allgemein verwendete Begriff für Videoüberwachung (engl. Closed-Circuit Television).
  • CMOS
    Komplementärer Metalloxidhalbleiter (engl. Complementary Metal Oxide Semiconductor). Ähnlich wie CCD, aber wandelt Licht in ein Signal um. Liefert weniger deutliche Aufnahmen als CCD, ist jedoch kompakter und verbraucht weniger Strom.
  • Codec
    Kurz für Kompressor/Dekompressor (engl. Compressor/Decompressor). Als Codec werden jegliche Technologien bezeichnet, mit denen Daten komprimiert und dekomprimiert werden. Codecs können sowohl in Softwareprogrammen, Hardware oder einer Kombination aus Soft- und Hardware umgesetzt werden. Beispiele für Codecs sind: Wavelet, MPEG-4 und JPEG.
  • CSD (engl. Circuit Switched Data)
    Ein GSM-Datenübertragungsstandard, der Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 14,4 kbps ermöglicht.

D


  • DC-Blende
    Einige Überwachungskameras ermöglichen den Einsatz von Objektiven mit spannungsgesteuerter Blende (DC-Blende), bei welchem die Blendenmechanik des Objektives von der Kamera über ein externes Kabel gesteuert wird.  Das Ergebnis ist eine wesentlich schnellere Blendeneinstellung als bei der oben erwähnten internen Methode.  DC-Blenden sind besonders bei extremen Lichtverhältnissen (sehr hell oder sehr dunkel), bei sich ständig ändernder Beleuchtung (z.B. Nachtklubs oder Spielhallen) oder bei ungleicher Beleuchtung (z.B. Ablesen eines Autokennzeichens bei eingeschalteten Fahrzeugscheinwerfern) zu empfehlen.
  • Digitaler Videorekorder (DVR)
    Ein digitaler Videorekorder ist praktisch ein Computer, der eingehende (analoge) Videosignale der Kameras in digitale Signale umwandelt und diese komprimiert und speichert. DVRs ersetzen die Funktion eines Multiplexers (oder eines Quads bzw. Switchers) sowie ein VCR-Gerät. Ein digitaler Videorekorder bietet zahlreiche Vorteile gegenüber analogen Geräten.
  • Downstream
    Das Herunterladen von Daten aus dem Internet auf einen PC. ADSL bietet sowohl Upstream- als auch Downstream-Geschwindigkeiten.
  • Duplex
    Ein Schaltkreis, der eine Signalübertragung in beide Richtungen ermöglicht. In der Überwachungstechnik wird der Begriff oft zur Bezeichnung eines Multiplexers verwendet, der zwei Funktionen gleichzeitig ausführen kann (nämlich Aufnahme und Wiedergabe im Multiplexmodus).
  • Dynamische IP-Adresse
    Als solche wird eine IP-Adresse bezeichnet, die einem Computer willkürlich und je nach Bedarf zugewiesen wird. Im Gegensatz zu statischen IP-Adressen sind dynamische IP-Adressen vorübergehend. Zum Beispiel bei der Herstellung einer Einwahlverbindung zu Ihrem Internetanbieter wird Ihrem PC oder Router für die Dauer Ihrer Internetsitzung eine dynamische IP-Adresse zugewiesen. Dynamische IP-Adressen werden meist für ADSL-Dienste verwendet.

E


  • Echtzeitvideo
    Eine Videoaufnahme mit mehr als 24 Bildern pro Sekunde, die die Einzelbilder als zusammenhängend erscheinen lässt.
  • Einfallendes Licht
    Das Licht, das direkt auf ein Objekt fällt.
  • Einwahlverbindung
    Eine Internetverbindung über ein normales Telefonkabel. Mit einem 56 K-Modem können Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 56 Kbps erreicht werden.

F


  • F-Stopp
    Auch F-Nummer oder F-System genannt. Der Begriff bezieht sich auf die Durchlassgeschwindigkeit oder -Fähigkeit einer optischen Linse für Licht. Diese wird gemessen indem man die Brennweite der Linse durch ihren Durchmesser dividiert.
  • Feld
    Einer der beiden gleich großen, jedoch vertikal von einander getrennten Flächenbereiche in einem Fernsehbild mit Zweizeilenabtastung. Der Wechsel zwischen zwei Feldern erfolgt im Abstand von 1/60 Sekunde.
  • Feldtiefe
    Derjenige Bereich in dem ein Objektiv oder ein optisches System scharfe Bilder liefern kann. Die Feldtiefe wird anhand des hinteren Abstands zum Objekt im Vergleich zum vorderen Abstand vom Objekt gemessen, bei dem das Objekt für die Linse als scharf erscheint.
  • Festplatte
    Ein Speichergerät, das zum Speichern von Informationen normalerweise fest in Ihrem Computer oder DVR-Gerät installiert ist.
  • Firewall
    Eine Firewall besteht aus mehreren zusammenhängenden Programmen, die am Gateway-Server eines Netzwerks ausgeführt werden, um ein privates Netzwerk vor Zugriffen durch Nutzer anderer Netzwerke zu schützen.
  • Frame
    Die abgetastete Gesamtfläche, die ein Fernsehbild bei Einblendung eines Signals einnimmt.
  • Funk-Kamera
    Funkkameras ermöglichen eine schnurlose Übertragung von Video- und Audiodaten über Radiowellen an ein Empfängergerät. Funkkameras bieten oft die Möglichkeit das Gerät mit Netzstrom zu versorgen, sodass das Herstellen einer Kabelverbindung von der Kamera zur Steckdose notwendig wird.

G


  • Gateway
    Eine Hardwarekomponente, die als „Tor“ zwischen einem LAN und dem Internet dient. Die Gateway-Adresse entspricht ganz einfach der IP-Adresse des Gateways.
  • Gegenlichtkompensation
    Eine Funktion bei neueren CCD-Kameras, die einen elektronischen Ausgleich für eine helle Hintergrundbeleuchtung schafft, um so Bilddetails erfassen zu können, die normalerweise nur als Silhouetten erkennbar wären.
  • Ghost
    Eine Bildstörung in Folge eines Echos.
  • Gigabyte (GB)
    Die Maßeinheit, die (derzeit) typischerweise für große Datenmengen oder Datenübertragungskapazitäten genutzt wird. 1GB = 1024 MB = 1.048.576 KB = 1.073.741.824 bytes.
  • GPRS (engl. General Packet Radio Service)
    Teil des GSM-Standards, mit dessen Hilfe Daten "jederzeit" zwischen GSM-Nutzern übertragen werden können. GPRS bietet Übertragungsgeschwindigkeiten für Datenpakete von bis zu 115 kb/s
  • Graustufen
    Alle auf einem Fernsehbildschirm darstellbaren Farbwerte zwischen Weiß und Schwarz. Die Abstufungen
  • GSM (engl. Global System for Mobile Communications)
    Das im Vereinigten Königreich genutzte Kommunikationssystem für Mobiltelefone.

H


  • H.264-Komprimierung
    Ein mithilfe von MPEG-4 generierter Codec, jedoch mit leistungsfähigeren Videokomprimierungsfunktionen. H.264 verwendet komplexere Algorithmen zur Kodierung, beansprucht weniger Bandbreite und ist mit niedrigeren Nutzungsgebühren verbunden als MPEG4. H.264 ist gut für verschiedenste Anwendungen, Netzwerke und Systeme geeignet (z. B. für Rundfunk, DVDs und Multimedia-Telefonsysteme).
  • Helligkeit
    Eine Eigenschaft der visuellen Wahrnehmung, nach der ein Objekt mehr oder weniger Licht zu reflektieren scheint. (Der bevorzugte Begriff zur Bezeichnung der Helligkeit fotoelektrischer Einheiten ist Luminanz.)
  • HSCDS (engl. High Speed Circuit Switched Data)
    Ein GSM-Datenübertragungsstandard, der Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 28,8 kbps ermöglicht.

I


  • IP (engl. Internet Protocol)
    Das TCP/IP-Standardprotokoll, welches das IP-Datagramm als Informationseinheit definiert, die über das Internet gesendet wird und die Grundlage für die Übertragung von Datenpaketen ohne Verbindungsherstellung schafft.
  • IP-Adresse
    Die numerische Adresse eines Computers im Internet. Eine IP-Adresse besteht aus vier Zahlen, die jeweils durch einen Punkt von einander getrennt sind (jede dieser vier Zahlen hat einen Wert zwischen 0 und 255). Beispiel für eine IP-Adresse: 123.123.4.5
  • ISDN (engl. Integrated Services Digital Network)
    Ein System zur digitalen Telefonie, das es dem Benutzer ermöglicht, das Internet mit höheren Übertragungsgeschwindigkeiten als denen eines 56K Modems über eine Standard-Telefonleitung zu nutzen. Übertragungsgeschwindigkeiten zwischen 57,6 und 128 K.

J


  • JPEG
    Steht für „Joint Photographic Experts Group“ und ist der Name der Entwickler dieses Standards. JPEG ist ein Komprimierungsstandard für digitale Bilder, der sich besonders gut für Fotos eignet (weniger gut eignet er sich jedoch für Grafikdesign).
  • JPEG2000
    JPEG2000 ist der Nachfolger von JPEG als Bildcodierungssystem. Aufgrund seiner Eigenschaften bietet er sich zur Nutzung in zahlreichen Anwendungsbereichen an: von tragbaren Digitalkameras über die Druckvorstufe, bis hin zur radiologischen Diagnostik und anderen Schlüsselindustrien. Im Vergleich zu JPEG bietet JPEG2000 den Vorteil einer höheren Komprimierung ohne dabei die Bildqualität zu beeinträchtigen sowie progressive Bildwiederherstellung (progressive image reconstruction).
  • JPEG2000
    JPEG2000 ist der Nachfolger von JPEG als Bildcodierungssystem. Aufgrund seiner Eigenschaften bietet er sich zur Nutzung in zahlreichen Anwendungsbereichen an: von tragbaren Digitalkameras über die Druckvorstufe, bis hin zur radiologischen Diagnostik und anderen Schlüsselindustrien. Im Vergleich zu JPEG bietet JPEG2000 den Vorteil einer höheren Komprimierung ohne dabei die Bildqualität zu beeinträchtigen sowie progressive Bildwiederherstellung (progressive image reconstruction).

K


  • Koaxialkabel
    Ein bestimmter Kabeltyp, mit dem Signale unterschiedlicher Frequenzen mit geringem Signalverlust übertragen werden können. In seiner einfachsten Form besteht ein solches Kabel aus einem hohlen metallischen Schirm mit einer einzigen Ader, die in der Mitte des Schirms verläuft und gegenüber dem Schirm isoliert ist.
  • Komposit-Videosignal
    Das kombinierte Bildsignal, das aus vertikalen und horizontalen Bildstreifen sowie Signalen zu deren Synchronisierung besteht.
  • Komprimierungstechnologie
    Die Codecs die zur Komprimierung/Dekomprimierung von Videodaten verwendet werden.
  • Kontrast
    Das Spektrum heller und dunkler Farbwerte in einem Bild oder das Verhältnis zwischen dem maximalen und dem minimalen Helligkeitswert.

L


  • Ladungsgekoppeltes Bauelement
    Überwachungskameras mit CCD-Sensoren liefern schärfere Bilder mit höheren Auflösungen. Alle professionellen Kameras besitzen einen CCD-Sensor.
  • LAN (Local Area Network)
    Ein Kommunikationssystem in welchem mehrere Computer, normalerweise über Kabel, vernetzt sind. Mit Hilfe von LANs können Netzwerkverbindungen zwischen einzelnen PCs, Arbeitsplatzsystemen und Servern hergestellt werden, sodass deren Nutzer miteinander kommunizieren und Ressourcen wie z. B. Festplattenspeicher und Drucker gemeinsam nutzen können. Über LAN verbundene Geräte können sich auf derselben Etage oder innerhalb eines Gebäudes oder eines Betriebsgeländes befinden. LANs sind benutzereigene Systeme die nicht über gemietete Leitungsnetze Dritter betrieben werden. LANs können jedoch über Schnittstellen an das öffentliche Telefonnetz oder andere private Netzwerke angebunden sein.
  • LCD
    Liquid Crystal Display) - Flachbildschirme (LCDs) bieten zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Elektronenstrahlbildschirmen in verschiedensten Anwendungsbereichen. LCDs sind flacher und verbrauchen nur einen Bruchteil der Energie die von Bildröhren beansprucht wird. Sie sind einfacher abzulesen als die meisten herkömmlichen Videomonitore, und schonender für die Augen bei längerer Arbeit am Bildschirm. LCDs bieten jedoch auch Nachteile wie zum Beispiel eingeschränkte Betrachtungswinkel, Helligkeit und Kontrast sowie höhere Herstellungskosten.
  • LED
    (Light Emitting Device) – Ist eine Lichtquelle die bei elektrischer Stimulation Infrarotlicht generiert.
  • Licht
    Mit bloßem Auge erkennbare elektromagnetische Strahlen mit Wellenlängen zwischen 400 und 750 nm.
  • Linearverstärker
    Ein dem Übertragungskabel vorgeschalteter Verstärker für Audio oder Videosignale. Auch Programmverstärker genannt.
  • Loop-Through
    Auch “Loopen” genannt. Impuls- oder Videosignale werden hierbei über eine Koaxialleitung in Reihe geschaltete Kreisläufe mit hohen Wellenwiderständen (wie z. B. mehrere Parallelkreisläufe von Monitoren/Bildschirmen) eingespeist, sodass eine Überbrückung des Kreislaufs (mit minimalen Längenwiderständen) entsteht, und das letzte Glied im Schaltungskreis den Wellenwiderstand bestimmt. Unterbrechungen oder Rückkopplungen entlang der Übertragungsstrecke werden somit minimiert.
  • Lux
    Internationale Messgröße für Helligkeit, bei welcher der Meter als Längeneinheit benutzt wird. Ein Lux entspricht einem Lumen pro Quadratmeter. Diese Messgröße wird oft als Maß der Lichterfassungskapazität einer Überwachungskamera verwendet. Je niedriger die Luxzahl einer Überwachungskamera, desto besser ist die Bildqualität bei schlechteren Lichtverhältnissen. Die Helligkeit an sonnigen Tagen beträgt etwa 100.000 Lux, die Helligkeit bei Vollmond beträgt etwa 0,1 Lux, Straßenlaternenbeleuchtung hat eine Helligkeit von ca. einem bis 10 Lux und die Helligkeit von Heimoder Bürobeleuchtung ist mit ca. 100 bis 1.000 Lux anzusetzen.

M


  • Megabits pro Sekunde (Mbps)
    Ein Maß für die Übertragungsgeschwindigkeit von Daten, gemessen in 1.048.576 Bits pro Sekunde. Motion Joint Photographic Experts Group (MJPEG) – Dieser Komprimierungsstandard bezieht sich allgemein auf mit hoher Bildrate (in der Regel 25 Bilder pro Sekunde) wiedergegebene JPEG-Bilder.
  • MJPEG
    Komprimierung liefert zwar qualitativ hochwertige Videoaufnahmen, die verhältnismäßig großen Datenmengen, die pro Bild erzeugt werden, wirken sich allerdings auf die Übertragungsbandbreite aus. Modem (Modulator/Demodulator)- Gerät für die Übertragung von Daten über Einwahlnetzwerke. Modulation – Der Prozess, oder das Ergebnis des Prozesses, in welchem ein Merkmal eines bestimmten Signals an ein anderes Signal angepasst wird. Das modulierte Signal wird als Trägersignal bezeichnet. Das Trägersignal kann im Wesentlichen auf drei verschiedene Arten moduliert werden: 1. durch Veränderung seiner Amplitude (Amplitudenmodulation), 2. durch Veränderung seiner Frequenz (Frequenzmodulation), 3. durch Veränderung seiner Phase (Phasenmodulation).
  • Monitor
    Ein Gerät zur Darstellung aller von einer Überwachungskamera aufgenommenen und übertragenen Bilder auf einer Bildschirmoberfläche.
  • Monochrom
    Schwarz und weiß mit allen Graustufen.
  • Monochromsignal
    Bei der Schwarz-Weiß-Bildübertragung wird als solches ein Signal zur Steuerung der Helligkeitswerte der Bilder bezeichnet. Bei der Farbbildübertragung bezieht sich dieser Begriff auf denjenigen Teil des übertragenen Signals, der den größten Anteil an der Helligkeitssteuerung des übertragenen Bildes besitzt. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Bilder in Farbe oder Schwarz-Weiß übertragen werden.
  • Monochromübertragung
    Die Übertragung eines Signals für die Helligkeitswerte des Bildes, jedoch nicht für seine Farbwerte (Chrominanz). Motion Picture Experts Group (MPEG) - MPEG ist ein internationaler Videokomprimierungsstandard. MPEG-1 bezeichnet ein Komprimierungsformat mit niedriger Auflösung, welches derzeit für kurze Animationen im Internet genutzt wird. MPEG-2 liefert wesentlich höhere Auflösungen und wurde für das digitale Fernsehen und die Filmindustrie entwickelt. MPEG-4 wird immer häufiger zu Überwachungszwecken genutzt.
  • MPEG-4
    MPEG-4 ist ein Grafik- und Videokomprimierungsalgorithmus, der eine Weiterentwicklung der MPEG-2-Komprimierung darstellt. Mit MPEG-4 können die Auflösungen der aufgenommenen Bilder besser dargestellt, und die resultierenden Sequenzen schneller und in kleineren Dateien komprimiert werden. MPEG-4 wird heute weitläufig zur Übertragung von Videodaten über das Internet genutzt.
  • Multiplexer
    Ein Gerät, das hauptsächlich zur gleichzeitigen Aufzeichnung mehrerer Kamerabilder auf einem einzigen Videoband entwickelt wurde. Multiplexer ermöglichen auch eine Übertragung von Bildern verschiedener Überwachungskameras auf einen einzigen Monitor in unterschiedlichen Ansichtsformaten.

N


  • Nachbild
    Eine Veränderung im oder am Bildschirm, die nach Entfernen eines über einen längeren Zeitraum hinweg angezeigten Standbildes als “Schatten” auf dem Bildschirm sichtbar bleibt und dem Standbild entsprechende elektronische Störsignale erzeugt.
  • Nachtsicht
    Nachtsichtkameras gewährleisten gute Sicht auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Um festzustellen, wie dunkel das Aufnahmeumfeld Ihrer Überwachungskamera maximal sein darf, um dennoch erkennbare Bilder zu erhalten, beachten Sie bitte die Luxzahl Ihrer Überwachungskamera. Je niedriger die Luxzahl Ihrer Überwachungskamera, desto besser ist ihre Nachtsichtfähigkeit.
  • Neige- und Schwenkvoreinstellungen
    An der Neige- und Schwenkvorrichtung angebrachte Verfolger ermöglichen den Austausch von Informationen über die horizontale und vertikale Position der Überwachungskamera mit einem Steuermechanismus. Der Steuermechanismus kann wiederum die Einstellungen der Neige- und Schwenkvorrichtung in Sekundenschnelle automatisch an vordefinierte Werte anpassen.
  • Neige- und Schwenkvorrichtung
    Eine Vorrichtung, an die eine Überwachungskamera montiert werden kann um sie entlang ihrer horizontalen Achse (neigen) als auch ihrer vertikalen Achse (schwenken) bewegen zu können.
  • Netzadapter
    Auch Netzteil genannt. Alle Überwachungsgeräte benötigen eine bestimmte Art von Stromzufuhr. Jedes Gerät hat spezielle Anforderungen an die Stromzufuhr (normalerweise 12 Volt und eine bestimmte Mindeststromstärke) Der Netzstrom (in Deutschland) aus der Steckdose kommt, hat 230V AC. Ein Netzadapter wandelt den Wechselstrom in Gleichstrom um und passt die Stromstärke and die entsprechenden Bedürfnisse des Gerätes an. Das Netzteil sollte im Lieferumfang jedes Gerätes enthalten sein und muss daher normalerweise nicht separat hinzugekauft werden.
  • Nicht-Kompositvideo
    Ein Videosignal, das alle Informationen außer Taktpulsinformationen enthält.
  • NTSC
    Abkürzung für “National Television Systems Committee” (Nationales Komitee für Fernsehsysteme). Das US-Komitee, das in Zusammenarbeit mit der Federal Communications Commission (Bundeskommunikationskommission) die heute geltenden Übertragungsstandards für Farbfernsehen in den Vereinigten Staaten entwickelt hat.

O


  • Objektiv mit automatischer Blende
    Ein Objektiv, das die auf den Bildsensor einfallende Lichtmenge automatisch steuert.
  • Objektivvoreinstellungen
    Am Objektiv angebrachte Verfolger ermöglichen den Austausch von Informationen über die Zoom- und Fokuseinstellungen der Überwachungskamera mit einem Steuermechanismus. Der Steuermechanismus kann wiederum die Einstellungen des Objektivs, wie z. B. Fokus und Brennweite, in Sekundenschnelle automatisch an vordefinierte Werte anpassen. Linsengeschwindigkeit – Die Fähigkeit einer optischen Linse Licht zu übertragen. Sie wird ausgedrückt als das Verhältnis zwischen der Brennweite und dem Durchmesser der Linse. Einer besonders schnellen Linse würde der Faktor f/8 zugemessen. Je höher die f-Zahl einer Linse, desto langsamer ist sie.
  • Optische Linse
    ine transparente optische Komponente, die aus einem oder mehreren Stücken optischen Glases besteht. Ihre Oberfläche ist (normalerweise sphärisch) gewölbt, sodass sie von einem bestimmten Objekt reflektierte Lichtstrahlen entweder bündeln oder streuen, und somit eine originalgetreue virtuelle Abbildung dieses Objekts erzeugen können.

P


  • PAL
    Der europische Standard für Farbfernsehen.
  • PCI-Videokarte
    Eine PC-Hardwaregerät, das die Übertragung von Videodaten analoger Überwachungskameras auf den Computer ermöglicht. Bildelement (Picture Element) - Siehe Pixel
  • PIR
    assives Infrarot. Weitläufig aus Bewegungsmeldern bekannt. Eine Speziallinse an der Vorderseite des PIR-Geräts teilt den Sensor in Zonen auf. Das Gerät erfasst die abgestrahlte Körperwärme einer Person, sobald sich diese Person innerhalb einer der Sensorzonen des Gerätes bewegt.
  • Pixel
    Kurz für Picture Element (Bildelement). Als Pixel wird die kleinste durch ein elektronisches Signal darstellbare und übertragbare Flächeneinheit eines Monitorbildes bezeichnet. Die Anzahl der Bildelemente (Pixel) im Vollbild, sowie deren vertikale und horizontale Anordnung, geben Aufschluss über das Darstellungsvermögen bzw. die Schärfe des gerasterten Bildes. Bildschirmauflösungen werden in Pixeln angegeben. Die gängigsten Auflösungen für Überwachungsvideos sind 640 x 480Pixel (Vollbild) und 320 x 240 (viergeteiltes Bild).
  • Portumleitung
    Dieser Begriff bezieht sich auf die Umleitung eines Ports eines Modems/Routers an die IP-Adresse eines PCs oder eines an ein Netzwerk angeschlossenen DVRs zu Fernüberwachungszwecken.
  • Protokolle
    Bei der Übertragung von Daten an zwei oder mehr Geräte muss gewährleistet werden, dass die übertragenen Daten nicht beschädigt werden. Ein Protokoll beinhaltet genaue Informationen über das Format, in dem die jeweiligen Daten übertragen werden, müssen und über die Regeln die beim Datenaustausch zwischen zwei Geräten befolgt werden müssen.
  • Proxyserver
    Ein Server der als Vermittler zwischen dem Computer eines Benutzers und dem Computer, auf den dieser Nutzer zugreifen möchte, agiert. Wenn ein Benutzer eine Ressource von einem anderen Computer anfordert, wird seine Anfrage zuerst an den Proxyserver gerichtet, der diese Anfrage an das Empfängergerät weiterleitet, die Antwort vom Empfängercomputer entgegennimmt und an den Client weiterleitet. Proxyserver sind besonders nützlich um Internetressourcen aus einem durch eine Firewall geschützten Bereich abzurufen.
  • PSTN
    (Public Switched Telephone Network) – Analoges öffentliches Telekommunikationsnetzwerk zum Führen von Ferngesprächen und zur Datenübertragung.

Q


  • Quad-Prozessor
    Ein Gerät, das digitale Videoverschlüsselung nutzt, um die von vier Überwachungskamera aufgenommenen Bilder auf einem einzigen Monitor darzustellen.

R


  • Rauschen
    Das Wort ‘Rauschen’ kommt ursprünglich aus der Tontechnik und bezeichnet willkürliche Schübe elektrischer Energie oder Übertragungsstörungen. In manchen fällen ist das Resultat ein “Ameisenrauschen” über dem eigentlich übertragenen Bild. Ein starkes Rauschen wird manchmal auch als “Schnee” bezeichnet.
  • RF (Radiofrequenz)
    Diejenige Frequenz bei der gebündelte elektromagnetische Strahlenenergie für Kommunikationszwecke nutzbar wird. Als Radiofrequenz werden auch alle anderen zu Kommunikationszwecken nutzbaren Frequenzen bezeichnet.
  • RG-59
    Eine Koaxialkabelart die oft zur Übertragung von Videosignalen über Distanzen von bis zu 230m benutzt wird. Das meistgenutzte Kabel zu Überwachungszwecken.
  • RJ11
    Der US-Standard für Telefonanschlussstecker.
  • RJ45
    Ein Standardstecker für Netzwerkanschlüsse, der oft am Ende von CAT-5-Kabeln zu finden ist.
  • Rolling- Rollen
    Eine Störung des vertikalen Bildgleichlaufs führt dazu, dass sich das Bild auf dem Bildschirm auf und ab bewegt.
  • Router
    Ein Router dient als Brücke zwischen zwei oder mehreren Netzwerken. Der Router hat die Aufgabe zu überprüfen, für welchen Empfänger über ihn gesandte Datenpakete bestimmt sind, und zu entscheiden, über welche Route diese Datenpakete weitergeleitet werden müssen.
  • RS232
    Ein Übertragungsstandard für die Übertragung größerer Datenmengen zwischen zwei Geräten. Entsprechende Steckverbindungen sind durch ihre Größe, Form und Anzahl an Kontakten gekennzeichnet.

S


  • Scannen
    Der Bewegungsvorgang des Elektronenstrahls einer Bildröhre über den Bildschirm. Empfindlichkeit – Eine Größe, die sich auf die Ausleuchtung der von einer Überwachungskamera aufzunehmenden Szene bezieht, die von der Überwachungskamera benötigt wird, um ein definiertes Bildausgangssignal zu produzieren.
  • SCART
    Europäischer Standardstecker mit 20 Kontakten, der zur Übertragung von Video- und Audiosignalen von oder auf Fernsehgeräte benutzt wird. SCART-Stecker und Kabel werden mittlerweile auch in der Überwachungstechnik genutzt.
  • Schnee
    Starkes Rauschen.
  • Serieller Anschluss
    Auch als COM-Anschluss bekannt. Der serielle Anschluss dient zum Senden und Empfangen größerer Datenmengen. Serielle Anschlüsse werden mit COM1, COM2, COM3 und COM4 benannt.
  • Sichtfeld
    Der maximale Bildwinkel der durch eine Linse oder ein optisches Instrument erfasst werden kann.
  • Signal-Rausch-Verhältnis
    Das Verhältnis zwischen sinnvollen Bildsignalen und Störsignalen.
  • Spitze
    Eine kurzzeitige Impulsschwankung, während deren Auftreten die Amplitude des Impulses seine durchschnittliche Amplitude erheblich überschreitet.
  • Statische IP-Adresse
    Die Verwendung ein und derselben IP-Adresse bei jeder Verbindungsherstellung zum Internet. Alternative zu einer dynamischen IP-Adresse. Statische IPAdressen werden oft von Firmen genutzt, jedoch weniger für Heim-Breitbandverbindungen.
  • Steuereinheit
    Verfügt ein Überwachungssystem über mehr als eine Kamera, müssen die einzelnen Videosignale von einem Steuergerät an den Videorekorder und den Monitor weitergeleitet werden. Es gibt im Wesentlichen drei Arten von Video-Steuereinheiten: Multiplexer, Switch und Quad.
  • Sättigung
    Der Begriff Sättigung bezieht sich auf den Weißanteil einer Farbe. Die Lebendigkeit einer Farbe wird mit Begriffen wie hell, tief, pastell, blass, etc. beschrieben. Die Sättigung einer Farbe ist direkt proportional zur Amplitude ihres Chrominanzsignals.

T


  • Tag-/Nachtsichtkameras
    Tag-/Nachtsichtkameras sind herkömmliche Kameras mit einem besonders empfindlichen CCD-Chip, der die Aufnahme guter Bilder bei sehr schwacher Umgebungsbeleuchtung (d. h. normales Licht - nicht Infrarot-Licht) ermöglicht.
  • Tiefenschärfe
    Der Abstandsbereich zwischen dem Sensor und der Linse in dem das von der Linse erfasste Bild scharf erscheint.
  • Transmission Control Protocol/ Internet Protocol (TCP/IP)
    Die Protokolle die die Kommunikation eines Computers mit dem Internet regeln.
  • Trennverstärker
    Ein Gerät, das mehrere separate Ausgangssignale aus einem eingehenden Schleifen- oder Brückensignal generiert und ausreichend Eingangswiderstand sowie Isolation zwischen dem eingehenden und dem ausgehenden Signal besitzt, um eine Ladungsübertragung auf die Quelle des eingehenden Signals zu verhindern.
  • TVL
    Horizontale Auflösung (TVL) - Die Anzahl der im Wechsel erscheinenden einzelnen schwarzen und weißen horizontalen Bildlinien, die theoretisch entlang der gesamten Bildhöhe erkennbar sind. Die TVLinienanzahl einer Überwachungskamera bietet dem Käufer Aufschluss über die Qualität der Kamera. Überwachungskameras mit 300 bis 380 TV-Linien haben eine niedrige Auflösung, Überwachungskameras mit 400 bis 480 haben eine mittlere Auflösung und Überwachungskameras mit 480 TV-Linien und mehr bieten hohe Auflösungen. Universal Serial Bus (USB)- Ein Standardanschluss über den Verbindungen zwischen einem PC und externen Geräten (wie z. B. Digitalkameras, Scanner, Mäuse, etc.) schnell und einfach hergestellt werden können.

U


  • Upstream
    Das Hochladen von Daten von einem PCs ins Internet. DSL-Verbindungen besitzen in der Regel unterschiedliche Übertragungsgeschwindigkeiten für die Upstream- bzw. Downstream- Datenübertragung.

V


  • Variofokus-Objektiv
    Ein Objektiv mit manuellem Zoom eingeschränktem Zoom-Bereich (je nach Marke 4 - 12mm). Es wird zur Feinjustierung der Brennweite des Objektivs genutzt, um den Bildbereich an die Anforderungen der Aufnahmesituation anzupassen.
  • VCR-Aktivator
    Ein Gerät, das wenn es mit einem Bewegungsmelder verbunden ist, bei Alarmauslösung automatisch die Aufnahmefunktion eines angeschlossenen Videorekorders aktiviert. Bei Beendigung des Alarms wird die Aufnahme vom VCR-Aktivator automatisch gestoppt.
  • Verlust
    Eine Abschwächung des Signalpegels oder der Signalstärke. Verlust wird normalerweise in dB ausgedrückt. Verlustleistung, die keinem nützlichen Zweck zugeführt werden kann. Leuchtdichte - Leuchtstärke (fotometrische Helligkeit) des pro Flächeneinheit einer betrachteten Oberfläche in Blickrichtung reflektierten Lichts. Die Leuchtdichte wird in Candela pro Quadratmeter (cd/m²) gemessen.
  • Verstärkung
    Die normalerweise in dB angegebene Spannungs- oder Stromzunahme.
  • Vertikale Auflösung (TVL)
    Die Anzahl an horizontalen Linien, die in einem auf einem Bildschirm angezeigten Bild erkennbar sind.
  • Verzerrung
    Die Abweichung der Wellenform eines empfangenen Signals von der Wellenform des ursprünglich gesendeten Signals.
  • VGA
    Video Graphics Array (VGA) – Der Bildanzeigestandard für Computerbildschirme. VGA-Ausgänge sind mit PC-Monitoren kompatibel.
  • Video Capture Card (VCC)
    Ein Hardwaregerät das auf dem Motherboard eines Computers installiert werden kann um den Computer für die Videoaufnahme fähig zu machen.
  • Videobandbreite
    Die zur Übertragung von Komposit-Videosignalen genutzte Frequenzbandbreite.
  • Videoverstärker
    Ein Breitbandverstärker für schwache Videosignale.
  • VMD
    Video Motion Detection (VMD) – Eine Methode zur Bewegungserkennung in einer Videoaufnahme, die auf einem Pixelvergleich in den Bildern der Videoaufnahme beruht. Videosignal (Nicht-Komposit) – Das Bildsignal. Ein Signal das visuelle Informationen sowie horizontale und vertikale Schnitte beinhaltet (siehe Komposit-Videosignal), jedoch keine Taktpulsinformationen überträgt.

W


  • Wavelet
    Ein mathematischer Code zur Bildkomprimierung. Im Internet werden Wavelets benutzt um Bilder zu kleineren Dateien als mit anderen Komprimierungsmethoden wie JPEG oder MPEG möglich, zu komprimieren.
  • Webserver
    Ein DVR oder Softwaresystem mit integriertem Webserver ermöglicht die Überwachung über einen Internetbrowser.
  • Winkel
    Das Sichtfeld, im Vergleich zu einem Standard-Objektiv einer 35-mm-Fotokamera, ausgedrückt in Grad, z. B. 30 °. Dies ist praktisch der Bereich einer Szene, der von einem Objektiv erfasst oder gesehen werden kann. Der Blickwinkel wird durch die Brennweite des Objektivs bestimmt. Ein Weitwinkel-Objektiv hat eine kurze Brennweite und einen größeren Blickwinkel als ein normales oder ein Teleobjektiv mit einer längeren Brennweite.

Y


  • Y-Signal
    Ein Signal bei der Übertragung von Farbbildern, das Informationen über die Helligkeit des Bildes beinhaltet. Dieses Signal erzeugt ein Schwarz-Weiß-Bild auf einem Standard-Schwarz-Weiß- Monitor und liefert detaillierte Informationen über Farbabstufungen und Helligkeitsabstufungen im Bild an Farbmonitore.

Z


  • Zoom
    Das Vergrößern oder Verkleinern eines Bildes, u.a. durch Verändern der Brennweite. Zoom-Objektiv – Ein optisches System mit variablen Brennweiten, bei dem die Position der Schärfenebene unverändert bleibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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